Die Eingewöhnung

eingewoehnungEin wichtiger Teil in meiner Konzeption ist die Eingewöhnung. Sie soll den Kindern einen sanften Einstieg in die Kindertagespflege ermöglichen und damit den Trennungsschmerz der Kinder auffangen. Die Kinder werden durch eine sanfte Eingewöhnung psychisch stabilisiert und können die tägliche Trennung von der Mutter akzeptieren und so den Tag in der Kindertagespflege positiv erleben. Für die Eingewöhnung von Kindern in die Kindertagespflege nehme ich mir bewusst viel Zeit. Die Eingewöhnung wird nach dem Aufnahmegespräch individuell abgestimmt. Jedes Kind hat sein eigenes Tempo der Eingewöhnung, für die in der Regel ein Zeitraum von zwei bis sechs Wochen einzuplanen ist. Für die Eingewöhnung gibt es keine feste Route. Im Gespräch finden wir gemeinsam heraus wie die Eingewöhnung möglichst sanft und auf Ihr Kind „zugeschnitten“ ablaufen soll. Auch erste Trennungsversuche, wie lange die Bezugsperson das Kind begleitet und wann das Kind an „Alltagssituationen“ wie schlafen und essen teilnimmt entscheiden wir Situationsabhängig.

Wichtig ist das Sie bereit sind ihr Kind „los zu lassen“.
Das Kind soll Mama und Papa auch weiterhin vertrauen können. Durch ein unbemerktes verschwinden könnte es verunsichert werden. Verabschieden sie sich deshalb immer bei ihrem Kind.

Bei Interesse biete ich schon weit im Voraus an, zum Spielen vorbei zu kommen, um Ihrem Kind die Umgebung vertraut zu machen.

Was macht die Eingewöhnung leichter?
Schnuller, Kuscheldecke oder Schmusetier ist Ihrem Kind vertraut und darf in der neuen Umgebung nicht fehlen. Jedes Kind bekommt einen Ordner, in dem Platz für Bilder sind. Ich bitte Sie darum, den Ordner mit Bildern von Mama, Papa, Oma, Opa usw. zu beleben. Wenn Ihr Kind Sehnsucht hat, was es durchaus haben darf, können wir gemeinsam Bilder anschauen.